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Beschreibung des Stiches von Albrecht Dürer "Der Ritter, der Tod und der Teufel"

Beschreibung des Stiches von Albrecht Dürer



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„Ritter, Tod und der Teufel“ - ein mittelalterlicher Stich von Dürer, der einen christlichen Ritter zeigt, der durch eine enge Schlucht geht. Sein Pferd steht stolz, trägt den Reiter mit Würde und Leichtigkeit, obwohl der Ritter in Rüstung gefesselt ist.

Ein Hund rennt unter den Hufen des Pferdes hindurch und versucht mitzuhalten. Der Ritter selbst hält einen Speer auf der Schulter, sein Schwert in der Scheide am Oberschenkel. Er schaut nur nach vorne, ohne den Kopf zu drehen, obwohl unangenehme, schreckliche Gefährten neben ihm kommen.

Der Tod auf einem ausgelaugten, blassen Pferd drückt eine Sanduhr in seine knochige Hand und erinnert den Ritter daran, dass sein irdischer Weg nicht ewig ist. Sie wird von Schlangen geflochten, sie hat keine Augen und die Tatsache, dass sie zuletzt triumphiert, scheint ungerecht. Der Teufel geht hinterher, auf seiner Schulter ist ein Speer, sein Gesicht ist elend, Schweinefleisch, länglich - er ist wie ein Bettler an einem anderen Tisch. Aber sobald der Ritter stolpert, wird er die Gefallenen angreifen und mit scharfen Schweinezähnen zu reißen beginnen.

Und am Ende der Schlucht - Schädel, Knochen, eine einsame Eidechse, ein Dolch, der jemandem aus der Hand gefallen ist. All dies blieb von den vorherigen Rittern übrig, die zitterten, die ihre Angst nicht zügeln und vorwärts lenken konnten. Die Rüstung des Glaubens, die unter dem Blick des Todes zerbrach.

Der lebende Ritter kennt keine Angst. Er wird durch die Gegenwart Gottes hinter ihm beschützt. So wie sein Körper in Rüstungen gekleidet ist, die den Schlag eines anderen nicht verpassen, so ist die Seele mit Glauben bekleidet, der jeder Versuchung standhält. Wird der Ritter trotz des vagen Gefühls der Gefahr, das das Bild hervorruft, sicher herauskommen und den leeren Augenhöhlen des Todes widerstehen können? - Ich glaube an das Beste.

Der Ritter bewegt sich sehr selbstbewusst vorwärts, und sein Pferd, das das Vertrauen des Meisters spürt, fügt keinen Schritt umsonst hinzu. Es geht langsam, majestätisch, ohne einen einzigen Tropfen Angst zu zeigen. Nur ein Hund, der genau weiß, wie gefährlich die Gefährten des Besitzers sind, sieht verängstigt aus und rennt vorwärts, wobei er fast ein Pferd überholt.





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