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Beschreibung des Gemäldes von Boris Johanson „Verhör der Kommunisten“

Beschreibung des Gemäldes von Boris Johanson „Verhör der Kommunisten“



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Gedanken über dieses Bild quälten den Künstler mehrere Jahre lang - ich wollte die perfekte Komposition finden, ideale Helden, um das Ziel zu erreichen. Das Ziel war nicht leicht zu erreichen - Johanson wollte den Unterschied zwischen den Kommunisten und den Weißen zeigen, einen unversöhnlichen Kontrast zwischen den sozialen Schichten, die verschiedene Dinge wollen, ein anderes Leben haben und völlig andere und manchmal gegensätzliche Hoffnungen haben.

Der erste Anstoß war im Theater zu sehen, wo der Künstler einst als Requisiten, als Performance arbeitete. Von ihm war nichts mehr übrig als ein Mädchen in einem kurzen Pelzmantel, das von einigen völlig unauffälligen Feinden verhört wurde.

Der zweite Vorstoß erfolgte später im Museum, wo ein Bild gezeigt wurde, auf dem Weiße den Kommunisten verhörten. Danach kam ein Klicken in Johansons Kopf, ein Mädchen in einem kurzen Pelzmantel tauchte auf und der Kompositionsplan war fertig. Zunächst waren die Skizzen jedoch mit Details übersättigt. Die Kommunisten schienen zu leidend für sie - geschlagen, gefesselt, zu geölt, die Situation war bei Kleinigkeiten zu reichlich.

Die zweite Partie war besser - die Situation verblasste, die Kommunisten wurden strenger und beseitigten den obsessiven Heiligenschein des Martyriums, aber die Weißen blieben verschwommen und verschwommen.

Erst beim dritten Versuch fand Johanson endlich heraus, was ihn zufriedenstellte.

In einer Hütte eines wohlhabenden Bauern - einer Faust - inmitten von Teppichen, Luxusgütern verhören Weiße die gefangenen Kommunisten. Sie stehen in der Mitte des Raumes, als würden sie aus einem leicht verschwommenen Hintergrund kommen.

Ein Mann steht auf, hebt leicht das Kinn und drückt Verachtung und Bereitschaft aus, bei aller Erscheinung zu sterben. Die Hände hinter ihm sind höchstwahrscheinlich gebunden, aber dies kann von seiner Haltung nicht verstanden werden. Das Mädchen neben ihm sieht aus wie. Sie hat ein bäuerliches Gesicht, eine schwere Gestalt, aber das spielt keine Rolle - mit der gleichen Vernachlässigung sieht sie die Vernehmer an.

Weiß ist abstoßender dargestellt. Der Offizier auf dem teuren Stuhl - der Adjutant, der sich mit gefaltetem Hals ausgebreitet hat, kümmert sich nicht um alles, er schaut auf die Papiere, und der Kosake, esaul mit dem Stapel, scheint sich kaum zurückzuhalten, um die Gefangenen nicht ins Gesicht zu schlagen. Der Kontrast ist klar, intuitiv, offensichtlich und scharf.





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