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Beschreibung des Gemäldes von Jerome Bosch „Haystack“

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Zur Zeit des Niedergangs der Renaissance und der Blütezeit der Inquisition war die Gesellschaft voller alarmierender Vorurteile und Aberglauben. Künstler, die in diesen rebellischen Zeiten arbeiteten, versuchten, die Sicht der Welt zu klären. Jerome Bosch schreibt von 1500 bis 1502. das Triptychon „Haystack“, zahlreich.

Die zentrale Leinwand des Triptychons ist doppelt so breit wie die Seitenflügel. Aber sie sind alle in einer Handlung vereint. Links - „Der Fall“ - wird auf verschiedenen Ebenen des Bildes die biblische Geschichte der Vertreibung aus dem Paradies erzählt.

In der Mitte des Triptychons befindet sich der „Heuhaufen“ oder die Sicht des Künstlers auf das weltliche Leben. Nach dem niederländischen Sprichwort ist die Welt ein Heuhaufen, und eine Person möchte daraus herausholen, wie viel sie braucht. Gerade dieses Bild bildete die Grundlage des Kompositionszentrums der gesamten Leinwand.

Ein hoher Heuhaufen liegt auf einem Wagen, der von seltsamen tierähnlichen Kreaturen in die Unterwelt gezogen wird. Bosch schreibt gekonnt fantastische Diener des Teufels. Ihre Gesichter sind wie Wolfs-, Fisch-, Löwen- und Bärenköpfe, aber ihre Beine bleiben menschlich. Eine Menschenmenge flackert um das Heu. Fasziniert von Gier kämpfen sie um das begehrte Heu. Jemand fällt, fällt unter die Räder des Wagens, andere wollen über die Treppe dorthin gelangen. Dem Karren folgt eine facettenreiche Menge, in der Bauern, Bürger und sogar der Kaiser selbst beim Papst zu sehen sind.

Im Vordergrund steht die Figur eines dicken Pfarrers. Mehrere gehorsame Nonnen bieten ihm ihre Beute an.

Auf einem Karren sitzen Paare, die in ein Musikinstrument verliebt sind. Auf der anderen Seite ist ein betender Engel. Er appelliert an den Allmächtigen in den Wolken, sich der gefallenen Menschen zu erbarmen. Schließlich erwartet sie alle die Hölle, die auf dem rechten Blatt der Leinwand abgebildet ist.

Bosch hat ein schönes moralisierendes Bild geschaffen. Das Hauptsymbol dafür ist Heu als Allegorie der Wertlosigkeit irdischer Reichtümer.





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