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Beschreibung des Gemäldes von Martiros Saryan „Straße. Mittag. Konstantinopel

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Martiros Saryan ist ein in Südrussland geborener Künstler. Hier absolvierte er die Kunstschule und schrieb seine ersten Werke, die wenig Erfolg hatten. Mit 21 Jahren beschloss der junge Künstler, in seine Heimat, nach Armenien und dann in den Osten zu gehen. Ab dieser Zeit begann der weltweite Ruhm des Künstlers. Das Gemälde "Straße. Konstantinopel “wurde nur auf einer dieser Reisen geschrieben.

Der Künstler, der im kalten, düsteren Russland aufgewachsen war, war unglaublich schockiert und erstaunt über die Vielfalt der Farben, die er in den Ländern des Ostens sah. Auf diesem Bild sehen wir einen unglaublichen Farbenrausch, der den Künstler so fasziniert hat.

Vor uns liegt eine kleine Straße von Konstantinopel. Anscheinend nähert sich bereits eine Bestellung. Der Himmel war immer noch hellblau, fast blau, aber die Dächer der Häuser waren bereits mit leuchtend orangefarbenen Streifen der untergehenden Sonne bemalt.

Der Künstler zeigt städtische Gebäude hauptsächlich in Blautönen. Hier und da werden der Palette Ocker oder einige Grüntöne hinzugefügt. Anscheinend wollte uns der Künstler so zeigen, dass der blaue Himmel im Osten so hell ist, dass er sich in den Fassaden der Häuser widerspiegelt. Solche Arten sind in Russland einfach nicht zu finden - das Klima ist nicht dasselbe. Und die Türkei, Ägypten, die Länder, in denen der Künstler war, sind voller so satter Farben.

Der vom Künstler dargestellte Himmel scheint bodenlos, endlos und sehr tief zu sein. Es gibt keine Farbmischung - ein fester Blauton erzeugt ein Gefühl der Unendlichkeit des Himmels. Ein auffälliger Kontrast ist die im Zentrum der Arbeit dargestellte Straße. Ein orangefarbener Streifen, der sich in die Ferne verjüngt. Helles, längliches Dreieck, das das Bild in zwei Teile zerreißt. Es gibt praktisch kein Leben auf dieser verbrannten Erde. Nur manchmal gibt es mehrere einheimische Frauen in langen muslimischen Kleidern. Mitten auf der Straße steht ein Esel mit einer Ladung auf dem Rücken.





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